Schleich-Haberl

Zukunft sichern ist wie Bergsteigen.

Wie die Deutschen wohnen möchten

 

Durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln wurden Ende 2017 2.100 Deutsche befragt, in welcher Immobilie sie gerne wohnen möchten.

 

Das Ergebnis:

32 % im Einfamilienhaus

9 % im Energiesparhaus

9 % in einer modernen Stadtwohnung

8 % in einem Bungalow

7 % in einem Penthouse

5 % in einer Villa

4 % in einer Altbauwohnung

4 % in einem Bauernhaus

3 % in einer Doppelhaushälfte

19 % in anderen Immobilientypen, Angaben jeweils unter 2 %

 

Sieht man sich die Antworten genauer an, so tendieren 58 % der Deutschen zum eigenen Häuschen (Einfamilienhaus, Energiesparhaus, Bungalow, Villa, Bauernhaus), eben nur in verschiedenen Ausführungen. 23 % würden dagegen gerne in einer Wohnung oder einer Doppelhaushälfte leben.

 

Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Von den 42 Millionen Wohnungen in Deutschland befinden sich  ca. 33 Mio. in West- und 9 Mio. in Ostdeutschland.

 

Die Westdeutschen leben zu 66,7 % in Zwei- oder Mehrfamilienhäusern,  nur 32,7 % in Einfamilienhäusern. In Ostdeutschland ist der Anteil der Mehrfamilienhäuser mit 73,8 % noch höher, in Einfamilienhäusern leben insgesamt nur 25,4 %.

 

Der Grund liegt auf der Hand: nicht jeder kann sich das Einfamilienhaus leisten, auch wenn er es sich wünschen würde. Und auch das Penthouse oder die moderne Stadtwohnung wird immer ein Wunsch bleiben.  Somit ist es wichtig, für die Realität ausreichend Wohnraum zu schaffen. Denn kann zwar der Traum vom eigenen Häuschen nicht in Erfüllung gehen, so sollte auf jeden Fall bezahlbarer Wohnraum in Form von Mehrfamilienhäusern zur Verfügung stehen.

 

Das statistische Bundesamt hat kürzlich Zahlen zu Fertigstellungen von Wohnungen in Deutschland veröffentlicht. Auf den ersten Blick sind diese erfreulich:

Im Jahr 2017 wurden 285.000 neue Wohnungen fertiggestellt, davon 123.000 Mehrfamilienhäuser. Dies ist gegenüber dem Jahr 2016 eine Steigerung von 6,7 %.

 

Allerdings steht diesen Zahlen die Aussage von vielen Experten gegenüber, dass jährlich 400.000 Wohnungen neu errichtet werden müssten, um den Bedarf zu decken.

 

Somit sehen wir die Statistik mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Und es stärkt unsere Überzeugung, dass Engagement in den Wohnungsbau eine wichtige gesellschaftliche Herausforderung darstellt. Mit der S&H-Wohnimmobilie können wir dazu beitragen – also informieren Sie sich bei uns oder Ihrer Genossenschaftsbank.

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